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E-Commerce-Buchhaltungssoftware: Anbieter im Vergleich

Aktualisiert am

Wer E-Commerce-Buchhaltung automatisieren will, vergleicht Anbieter am sinnvollsten an zwei Dingen: was am Ende in DATEV ankommt und auf welcher Ebene vorher abgeglichen wird. Fast alle spezialisierten Anbieter beschreiben heute eine automatische Zuordnung von Zahlungen zu Bestellungen, insofern trennt dieses Merkmal den Markt weniger scharf, als die Produktseiten vermuten lassen. Die Unterschiede liegen in der Tiefe des Abgleichs, in der Abdeckung einzelner Zahlungsanbieter und im Weg der DATEV-Übergabe. CONA, eine Abstimmungsplattform für E-Commerce mit eigenem Hauptbuch, gleicht Bestellungen, Zahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer laufend ab und übergibt aggregierte EXTF-Buchungsstapel, die über das Aktivitätslog bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar sind.

Alle Angaben zu namentlich genannten Anbietern stammen aus deren eigener Dokumentation, abgerufen am 17.09.2026, und sind als Anbieterangaben gekennzeichnet. Wo eine Information auf den geprüften Seiten nicht zu finden war, steht das ausdrücklich dabei: Das heißt nicht, dass die Funktion fehlt, sondern dass sie dort nicht dokumentiert ist.

Die Anbieter im Überblick

AnbieterWas es istAbstimmung laut AnbieterDATEV-Übergabe laut Anbieter
CONAAbstimmungsplattform für E-Commerce mit eigenem HauptbuchBestellungen, Zahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer werden laufend gegen ein Live-Hauptbuch abgeglichen, nicht einmal im Monat; gleiche Buchungslogik am selben Tag wird aggregiertBuchungsstapel im DATEV-EXTF-Format aus dem eigenen Hauptbuch, jede Zeile ein fertiger Buchungssatz mit Belegreferenz
pathway (pathway solutions gmbh, Hamburg)Plattform für E-Commerce- und SaaS-Buchhaltung„Alle Zahlungseingänge werden automatisch für deine Buchhaltung verarbeitet, mit den dazugehörigen Bestellungen abgeglichen und im DATEV-Format bereitgestellt“; über 15 ZahlungsanbieterBuchungsstapel im DATEV-Format zum Download, optional DATEV-Buchungsdatenservice als Add-on; DATEV-Marktplatz-Partner seit Februar 2025
AccountOne (AccountOne GmbH, Flensburg)Plattform für Buchhaltungsdaten aus Marktplätzen, Shops und Zahlungssystemen„Vollautomatische Zuordnung der Zahlungsströme zu den Erlösen“, Preisseite nennt „Export bereits mit OP-Ausgleich“„EXTF Files (Stapelverarbeitung)“, dazu DATEV API und Buchungsdatenservice
TAXDOO (TAXDOO Accounting)Ausgelagerte E-Commerce-Buchhaltung als Service„Smarte Buchungen + automatisches Matching von Zahlungen & Erlösen“„Dein Steuerberater bekommt diese Informationen von uns jeden Morgen in sein DATEV-System“. Hinweis: Die früheren Umsatzsteuer-Services und das DATEV-Add-on hat der Anbieter zum 30.04.2026 eingestellt, die USt-Compliance liegt beim Partner Marosa
sevdesk (sevDesk GmbH, Offenburg)Cloud-Buchhaltung für Selbstständige und kleine UnternehmenAutomatischer Zahlungsabgleich von Bank und Zahlungsanbietern gegen Rechnungen; zu Marktplatzgebühren, Auszahlungen und Retouren keine Angaben auf den geprüften SeitenDATEV-Buchungsdatenservice und Rechnungsdatenservice 1.0 sowie Buchungsstapel als DATEV-kompatible CSV; DATEV-Marktplatz seit Juli 2018
Lexware Office (Haufe Group, Freiburg)Cloud-Buchhaltung für Selbstständige und kleine UnternehmenOffene Kunden- und Lieferantenrechnungen werden automatisch geprüft und abgestimmt, die Zuordnung bleibt im Export erhalten; zu Marktplatzgebühren und Retouren keine Angaben auf den geprüften SeitenDATEV-Buchungsdatenservice, Rechnungsdatenservice 1.0 sowie klassische DATEV-Exporte inkl. Buchungsstapel; DATEV-Marktplatz seit März 2016
BuchhaltungsButler (Berlin)Cloud-Buchhaltung mit eigener E-Commerce-ProduktlinieAutomatische Verbuchung der Amazon-, eBay- und Shopify-Erlöse mit „Matching zu Ausgangsrechnungen“ und Abgrenzung der Marktplatzgebühren; PayPal- und Stripe-Gebühren werden automatisch gesplittetExport von Buchungssätzen und Belegen im DATEV-Format, vorkontiert inkl. Belegbildern
BillbeeMultichannel-Auftragsverwaltung mit eigenem ZahlungsabgleichDer Zahlungsabgleich liest Zahlungseingänge von Bank (finAPI), PayPal, Klarna, Amazon Pay, Stripe, Shopify Payments, Mollie und CSV ein und findet „die passende Bestellung zur Zahlung“; ein Abgleich von Gebühren oder Auszahlungen ist in der Hilfe nicht dokumentiertDATEV-Erlösexport und DATEV-Zahlungsexport im DATEV-Format mit konfigurierbaren Erlös- und Debitorenkonten
XentralCloud-ERP für den Handel mit integrierter BuchhaltungZahlungen von PayPal, Shopify Pay, Stripe, Mollie und weiteren werden „automatisch deinen Aufträgen zugeordnet“Auf dem DATEV-Marktplatz ist für Xentral ERP der DATEV-Rechnungsdatenservice 1.0 gelistet
JTL (JTL-Wawi)Warenwirtschaft mit eigener FiBu-SchnittstelleImportierte Zahlungen werden „nach dem Zahlungsabgleich automatisch Ihren Aufträgen zugewiesen“; angebunden u. a. PayPal, Mollie, Amazon Pay und Banken über FinTS, EBICS, XS2ADATEV-Buchungsdatenexport über JTL-Ameise sowie JTL2DATEV. Laut JTL-Guide gilt: „Sie können mit JTL2DATEV Start allerdings keine Zahlungsabgleiche übermitteln“, dafür ist ein zusätzliches FLOW-Paket nötig

Die Tabelle beantwortet die Auswahl nicht allein, weil die Kategorien unterschiedliche Probleme lösen. Sie zeigt aber, dass die Trennlinie nicht zwischen „gleicht ab“ und „exportiert nur“ verläuft: Praktisch alle beschreiben einen Abgleich. Entscheidend ist, wie weit er reicht und welchen DATEV-Weg der Anbieter unterstützt.

Woran Kanzleien eine Software messen

Die Kanzlei sieht dein Geschäft durch die Buchhaltung: nicht Bestellungen und Conversion-Rates, sondern Buchungsstapel, offene Posten und Rückfragen. Aus dieser Perspektive zählen vier Dinge:

  1. Buchungsstapel im passenden DATEV-Format, abgestimmt auf die Mandantenkonfiguration: richtiger Kontenrahmen, passende Sachkontenlänge, Buchungen im Wirtschaftsjahr, vollständige Pflichtfelder. Alles andere produziert Importfehler und Handarbeit.
  2. Abstimmung vor dem Export. Zahlungen der Anbieter kommen netto und zeitversetzt an. Wenn Bestellungen, Auszahlungen, Gebühren und Retouren nicht vorher abgeglichen werden, landen die Differenzen als offene Posten in der Kanzlei. Warum das der Kern des Problems ist, steht in der Anleitung zur Shopify Umsatzabstimmung.
  3. Korrekte Umsatzsteuer je Fall. Inland, EU-Verkäufe über OSS, Drittland, Retouren über Grenzen hinweg: Jeder Fall braucht den richtigen Steuerschlüssel. Fehler hier bedeuten falsche Voranmeldungen und teure Korrekturen.
  4. Belegreferenz pro Buchung. Bei jeder Rückfrage vom Finanzamt oder im Jahresabschluss muss sich eine Buchung bis zur einzelnen Bestellung oder Auszahlung zurückverfolgen lassen. Bei CONA führt das Aktivitätslog jede Buchung bis zur einzelnen Bestellung zurück.

Drei Produktkategorien, die unterschiedliche Probleme lösen

KategorieWas sie machtAnbieter
Spezialisierte E-Commerce-AbstimmungBestellungen, Zahlungen, Gebühren und Retouren aus Shops und Marktplätzen werden abgeglichen und als Buchungsstapel an DATEV übergebenCONA, pathway, AccountOne, TAXDOO
Cloud-Buchhaltung mit Shop-AnbindungVollwertige Buchhaltung mit Bankabgleich und eigenem DATEV-Weg; Shop- und Marktplatzdaten kommen überwiegend über Integrationen hereinsevdesk, Lexware Office, BuchhaltungsButler
Warenwirtschaft und ERPZahlungsabgleich und DATEV-Übergabe als Teil eines größeren Systems, das auch Bestand, Versand und Einkauf abbildetBillbee, Xentral, JTL

Die dritte Gruppe erklärt sich weniger über den Buchhaltungsbedarf als über die Betriebsgröße: Wer Bestandsführung, Versand und Einkauf ohnehin in einem System abbildet, bekommt den Zahlungsabgleich dort mit. Ob sich das rechnet, hängt am ERP-Bedarf, nicht an der Buchhaltung allein. Welche Anbieter-Kategorien es im Detail gibt und wie du sie vergleichst, steht im Artikel zu Anbietern für die Shopify DATEV Anbindung.

Pipeline oder Hauptbuch: wo die Zahlen liegen

Einen strukturellen Unterschied blenden Vergleichstabellen meist aus, und er entscheidet darüber, was du tun kannst, wenn etwas nicht aufgeht.

Die meisten Werkzeuge in der Liste oben sind Pipelines: Daten kommen herein, werden zugeordnet und verlassen das System als Buchungsstapel oder Datei. Das ist ein solides Design und für viele Händler völlig ausreichend. Nur liegen die Zahlen danach in der Kanzleisoftware und nicht mehr bei dir.

CONA führt ein eigenes Hauptbuch. Die abgestimmten Zahlen stehen in Konten innerhalb von CONA, nicht nur in der Datei, die das System verlässt. Daraus folgen zwei Dinge.

Du siehst den Stand, bevor gebucht wird. Die Übersicht zeigt, wie viel der Periode abgestimmt ist, welche Quellen noch Differenzen tragen, wie viele Belege fehlen und ob der DATEV-Stapel für den Zeitraum bereitliegt, auf Live-Daten statt nach einem Monatslauf. Eine Abstimmungsquote von 99,8 Prozent über 12.482 Transaktionen ist eine andere Art von Zahl als eine Datei, die man abgibt und hofft.

Du kannst mit den Zahlen arbeiten. Weil sie in Konten liegen, können ein Mensch oder eine automatische Routine dort ansetzen, wo sie stehen, und zum Beispiel eine Ausgleichsbuchung für eine Differenz vorbereiten, statt das Problem zu exportieren und es in der Kanzlei auflaufen zu lassen. Das ist der praktische Unterschied zwischen Hauptbuch und Pipeline.

Keine Black Box

Alles, was automatisch abstimmt, wirft dieselbe Frage auf: Was genau hat es getan, und lässt sich das prüfen?

Bei CONA ist jeder Schritt einsehbar. Eine Payout-Differenz wird nicht als Zahl zum Abnicken gemeldet, sondern in die Posten zerlegt, die sie verursacht haben, jeweils mit Konto. Eine Abweichung von 412,90 € auf einem Stripe-Payout löst sich so in 318,45 € Gebühren, die netto vom Payout einbehalten wurden, 74,20 € Erstattungen, die nach dem Buchungsschnitt gutgeschrieben wurden, und 20,25 € Geldtransit mit späterer Wertstellung auf, jeweils auf dem eigenen SKR03-Konto. Das Aktivitätslog führt jede Sammelbuchung bis zur einzelnen Bestellung zurück.

Mit Automatisierung wird das wichtiger, nicht unwichtiger. Ein automatischer Vorschlag, den niemand nachvollziehen kann, ist bei der ersten Rückfrage vom Finanzamt ein Risiko.

Was die KI macht, und was nicht

CONA hat eine KI-Ebene, die auf diesem Hauptbuch arbeitet. Heute übernimmt sie drei Dinge: Sie hilft durch das Onboarding, sie beantwortet Fragen zur eigenen Abstimmung, zu Buchungen und Belegen in normaler Sprache, und sie kann Edge Cases automatisch abstimmen, also den sperrigen Rest, den regelbasiertes Matching übrig lässt.

Die Grenze ist bewusst gezogen und gehört ausgesprochen, weil sie den Unterschied zwischen einem nützlichen und einem unkontrollierbaren Werkzeug ausmacht: Die KI schlägt vor, gebucht wird von euch. Sie liest die Daten und bereitet Vorschläge auf; Buchen und Festschreiben bleiben bei dir und deinem Steuerberater. Nichts landet in den Büchern, weil ein Modell es für richtig hielt.

Deshalb gehören Hauptbuch und KI zusammen und sind nicht zwei Features. Ein Modell kann nur dann sinnvoll über Zahlen urteilen, wenn diese in Konten mit Salden stehen. Über einer Pipeline kann es eine Datei zusammenfassen; über einem Hauptbuch kann es sagen, auf welches Konto eine Differenz gehört.

Warum die Kanzlei anders denkt als der Shop

Aus Shop-Sicht ist die Buchhaltung ein nachgelagertes Thema: Verkäufe laufen, Geld kommt an, der Rest ist Sache des Steuerberaters. Aus Kanzlei-Sicht ist genau dieser Rest die Arbeit. Eine Netto-Auszahlung, die als Umsatz gebucht wird, falsche Steuerschlüssel bei EU-Verkäufen oder Gutschriften ohne Bezug zur Ursprungsbestellung: Jeder dieser Fälle erzeugt Rückfragen, Korrekturen und am Jahresende ein teures Aufräumprojekt.

Deshalb lohnt es sich, die Kanzlei früh einzubinden. Beide Seiten profitieren: Der Mandant zahlt weniger Kanzleistunden für Abstimmung und Fehlersuche, die Kanzlei bekommt importierbare Stapel statt zehntausender offener Posten. Was der Steuerberater konkret braucht und in welchem Format, steht im Artikel zum Shopify DATEV Export für Steuerberater.

Diese Fragen wird dein Steuerberater stellen

Wenn du ein Tool vorschlägst, prüft die Kanzlei typischerweise vier Punkte. Die Antworten entscheiden über die Freigabe:

  • Exportformat: Kommen Buchungsstapel im DATEV-Format, konfigurierbar auf Kontenrahmen und Sachkontenlänge des Mandanten? Oder läuft die Übergabe über den Buchungs- beziehungsweise Rechnungsdatenservice?
  • Zahlungsabstimmung: Werden Auszahlungen aller genutzten Zahlungsanbieter gegen Bestellungen abgestimmt, inklusive Gebühren und Retouren? Und auf welcher Ebene?
  • Umsatzsteuer: Werden OSS-Fälle, lokale Meldungen und Drittlandsfälle sauber getrennt gebucht?
  • Nachvollziehbarkeit: Führt jede Buchung eine Belegreferenz, die bis zur Bestellung zurückreicht?

CONA beantwortet diese vier so: EXTF-Buchungsstapel nach den Vorgaben der Kanzlei, Abstimmung der angebundenen Zahlungsanbieter inklusive Gebühren und Retouren, Umsatzsteuertrennung je Lieferland inklusive OSS und eine Belegreferenz je Buchung bis zur Bestellung.

Wo CONA reinpasst

CONA ist eine Plattform für automatisierte Umsatzabstimmung und DATEV-Export für E-Commerce. Bestellungen, Zahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer werden abgestimmt, Differenzen fallen vor dem Export auf, und nach DATEV gehen geprüfte Buchungsstapel im EXTF-Format. Jede Buchung bleibt bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar. Konten, Steuerschlüssel und Buchungsregeln werden im Setup gemeinsam mit deinem Steuerberater festgelegt, nach Anbieterangaben in der Regel in weniger als einem Tag.

Angebunden sind laut Integrationsseite unter anderem Shopify, Amazon Seller Central, OTTO, Kaufland, TikTok Shop sowie die Mirakl-Marktplätze, dazu Stripe, PayPal, Klarna, Adyen, Mollie, Amazon Pay, Chargebee und Paddle. Amazon ist dabei der übliche Sonderfall der gesamten Kategorie: Die Abrechnung kommt als Settlement-Datei im Rhythmus der Auszahlungen, nicht als Live-Stream, und Retouren landen häufig in einem späteren Settlement als der Verkauf.

Wie das im Zusammenspiel von Shop, Zahlungsanbietern und DATEV aussieht, zeigt die Produktseite zur Shopify DATEV Schnittstelle. Die Preise sind nutzungsbasiert nach Bestellvolumen und starten bei 19,99 € pro Monat zzgl. USt., der erste Monat ist kostenlos. Wenn du die Auswahl gerade triffst, nimm deinen Steuerberater mit in eine Demo: Die Fragen aus diesem Artikel lassen sich dort direkt am eigenen Datenbestand durchgehen.

Häufige Fragen

Welche Software eignet sich für die E-Commerce-Buchhaltung mit DATEV?
Aus Kanzlei-Sicht zählt, was im Import ankommt: Buchungsstapel im DATEV-Format, die zur Mandantenkonfiguration passen, mit korrekten Steuerschlüsseln und einer Belegreferenz je Buchung. Mehrere Anbieter adressieren genau das und beschreiben auf ihren eigenen Seiten sowohl eine Zahlungsabstimmung als auch eine DATEV-Übergabe: CONA, pathway, AccountOne und TAXDOO. Allgemeine Cloud-Buchhaltung wie sevdesk, Lexware Office oder BuchhaltungsButler bringt ebenfalls einen DATEV-Export mit, bindet Shops und Marktplätze aber überwiegend über Integrationen an. CONA exportiert Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format, in denen jede Zeile ein fertiger Buchungssatz mit Betrag, Konto, Gegenkonto, Datum, Steuerinstruktion und Belegreferenz ist. Alle Anbieterangaben in diesem Artikel stammen aus der jeweiligen Anbieterdokumentation, abgerufen am 17.09.2026.
Was sind die effizientesten Plattformen für die automatisierte Finanzabstimmung im Online-Handel?
Praktisch alle spezialisierten Anbieter beschreiben inzwischen eine automatische Zuordnung von Zahlungen zu Bestellungen, insoweit unterscheiden sie sich weniger als die Marketingtexte vermuten lassen. Die nützlichen Fragen sind enger: auf welcher Ebene wird abgeglichen (Auszahlung, Bestellung oder Position), welche Zahlungsanbieter sind inklusive Gebühren und Retouren vollständig abgedeckt, und was kommt am Ende in DATEV an. CONA gleicht Bestellungen, Zahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer nach eigenen Angaben ab, bevor exportiert wird, aggregiert Buchungen mit gleicher Buchungslogik am selben Tag und hält jede Sammelbuchung bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar.
Was macht eine Software aus Sicht der Kanzlei DATEV-kompatibel?
Nicht das Logo, sondern das Exportformat und die Buchungsqualität: Buchungsstapel im DATEV-Format, die zur Mandantenkonfiguration passen (Kontenrahmen, Sachkontenlänge, Wirtschaftsjahr), mit Steuerschlüsseln je Fall und einer Belegreferenz pro Buchung. Dann importiert die Kanzlei die Datei ohne Nacharbeit und kann jede Rückfrage bis zur Bestellung zurückverfolgen. Zu unterscheiden sind dabei mehrere Wege: die Dateiübergabe im DATEV-Format, der DATEV-Buchungsdatenservice und der DATEV-Rechnungsdatenservice. Welchen Weg ein Anbieter unterstützt, steht in seiner Dokumentation und auf dem DATEV-Marktplatz. CONA exportiert Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format, konfiguriert im Setup gemeinsam mit der Kanzlei.
Was bringt ein eigenes Hauptbuch gegenüber einer reinen Export-Schnittstelle?
Eine reine Schnittstelle nimmt Daten auf, ordnet sie zu und gibt sie als Buchungsstapel oder Datei weiter. Danach liegen die Zahlen in der Kanzleisoftware, nicht mehr bei dir. Eine Plattform mit eigenem Hauptbuch hält die abgestimmten Zahlen dagegen in Konten: Du siehst den Stand mitten in der Periode statt erst nach dem Monatslauf, und ein Mensch oder eine automatische Routine kann dort ansetzen, wo die Zahlen stehen, etwa um eine Ausgleichsbuchung für eine Differenz vorzubereiten, statt das Problem zu exportieren. CONA arbeitet so: Die abgestimmten Zahlen liegen im eigenen Hauptbuch, der DATEV-EXTF-Stapel wird daraus gebucht.
Wie wird KI in der E-Commerce-Buchhaltung eingesetzt, und ist das für die Kanzlei unbedenklich?
Sinnvoll ist KI hier an eng umrissenen Stellen, und die gehören konkret benannt, weil ein pauschales „KI-gestützt" nichts aussagt. Bei CONA arbeitet die KI auf dem abgestimmten Hauptbuch und übernimmt heute drei Aufgaben: Sie hilft durch das Onboarding, sie beantwortet Fragen zur eigenen Abstimmung, zu Buchungen und Belegen in normaler Sprache, und sie kann Edge Cases automatisch abstimmen, die regelbasiertes Matching übrig lässt. Entscheidend ist die Grenze: Die KI liest und schlägt vor, sie bucht nicht. Buchen und Festschreiben bleiben bei dir und deinem Steuerberater, und jeder Vorschlag ist über das Aktivitätslog bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar, lässt sich also prüfen statt nur glauben.
Warum reicht eine allgemeine Buchhaltungssoftware im E-Commerce oft nicht?
Allgemeine Buchhaltungstools sind auf Eingangs- und Ausgangsrechnungen und den Bankabgleich ausgelegt. Netto-Auszahlungen der Zahlungsanbieter, Marktplatzgebühren, Teilretouren und OSS-Fälle brauchen dagegen eine eigene Logik, und wie weit die jeweils reicht, unterscheidet sich je nach Produkt und Setup erheblich. Ab einigen hundert Bestellungen im Monat entsteht sonst genau der Berg unabgestimmter Posten, den Kanzleien aus Erfahrung ablehnen. Spezialisierte Abstimmungs-Tools wie CONA übernehmen Netto-Auszahlungen, Gebühren, Teilretouren und OSS-Fälle automatisch vor dem Export.
Wie binde ich meinen Steuerberater in die Tool-Auswahl ein?
Vor der Entscheidung, nicht danach. Kläre mit der Kanzlei Kontenrahmen, Erlöskonten je Land sowie Steuerschlüssel für Inland, OSS und Drittland. Ein gutes Tool setzt diese Vorgaben im Setup um. Bei CONA ist das Steuerberater-Gespräch fester Teil des Onboardings, das Setup dauert nach Anbieterangaben in der Regel weniger als einen Tag.

Abstimmung und DATEV-Export automatisieren?

CONA stimmt Bestellungen, Zahlungen, Gebühren und Umsatzsteuer aus Shopify in Echtzeit ab und exportiert saubere, aggregierte Buchungsstapel nach DATEV. Jede Buchung bleibt bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar, keine Black Box. Setup in unter einem Tag, erster Monat kostenlos, keine Kreditkarte nötig. 15 Minuten Demo buchen.

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